Der Einsatz von Corporate Social Responsibility (CSR) im Unternehmertum hat viele Gesichter. Damit das Gesamtkonzept stimmig und zum Unternehmen passend ist, bedarf es jedoch mehr als einiger Spenden und Förderungen im Sinne des Corporate Citizenships (CC). Sind einzelne Aspekte nicht stimmig oder nur von kurzfristiger Dauer, wird der gute Ruf schnell durch Begriffe wie „Greenwashing“ und „PR-Effekt“ gestört. CSR sollte entsprechend stets nachhaltig geplant und umgesetzt werden.

Von der Theorie zur Praxis

Erfolgreiches CSR erschließt für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation: Ein soziales Projekt wird bekannter und in seiner Weiterführung gefördert, das fördernde Unternehmen übernimmt soziale Verantwortung und erhält hierfür eine positive Reputation bei der eigenen Zielgruppe. Der Kunde wiederum sieht, dass für seine Interaktion mit der fördernden Firma eine gute Tat in die soziale Arbeit der Gemeinschaft zurückfließt. Alle Beteiligten könnten entsprechend zufrieden sein.

Ganz so einfach ist der Umgang mit CSR und CC leider nicht. Wenn CSR-Maßnahmen nicht stimmig zu Unternehmensphilosophie und -führung gewählt sind, wird dies in unserer modernen Informationsgesellschaft schnell bekannt und der potentielle Kunde fühlt sich veralbert. Überspitzt gesagt: Ein Unternehmen, dessen Hauptrohstoff seltene, tropische Hölzer sind, muss sich bei der Förderung eines Projektes zum Schutz der Regenwälder sicherlich schnell einige Häme und Begriffe wie „Greenwashing“ und „Augenwischerei“ entgegnen lassen. Ebenso dürfte ein Unternehmen, das Gen-Mais verkäuft schlechte Karten haben, wenn es ein Projekt fördert, das Bio-Nahrungsmittel an Schulen verteilt.

Die Beispiele sind selbstverständlich fiktiv gewählt, sollen jedoch den Widerspruch verdeutlichen, der auch dem Kunden bei falschen CSR-Maßnahmen schnell deutlich wird.

Kommunikation im CSR – der Schlüssel zum Erfolg

Neben der falschen Wahl der angedachten Maßnahmen stellt auch die Kommunikation eine erhebliche Fehlerquelle dar, die dem erfolgreichen CSR entgegen steht: Wenn ein Unternehmen 500 Euro spendet, aber 5000 Euro für Werbemaßnahmen ausgibt, die den Kunden über die Spendenaktion informieren, kann von nachhaltigem CSR keine Rede mehr sein.

Deutlich wertvoller ist die regelmäßige Kommunikation mit dem Kunden über diverse Kanäle wie Firmenwebseite, Kundennewsletter und soziale Netzwerke, in denen das Unternehmen nicht nur zu den eigenen Angeboten, sondern auch über die Aktion berichten kann. Gleichzeitig kann hier der Multiplikator der Mund-zu-Mund-Propaganda genutzt werden, der insbesondere bei sozialen Netzwerken nicht zu unterschätzen ist.

Für den Aufbau der optimalen CSR-Maßnahmen und die Interaktion mit dem Kunden bietet Socialfunders umfassende Hilfestellung. In der Zusammenarbeit können Unternehmen ihre Zielgruppe in die Vorgänge einbinden und die richtige Kommunikation optimal fördern. Dabei lernt auch das Unternehmen seine Zielgruppe und deren Anliegen besser kennen, um spätere CC-Maßnahmen konkreter auf die Kundenvorstellungen abstimmen und das Unternehmensprofil mit einem stimmigen Gesamtkonzept für nachhaltiges CSR bereichern zu können.